Sie befinden sich gerade in psychologischer Behandlung – vielleicht wegen Depressionen, Angstzuständen, Burn-out oder einer anderen seelischen Belastung? Dann sind Sie nicht allein: Millionen Menschen in Deutschland befinden sich in Therapie oder auf der Warteliste. Psychische Erkrankungen sind längst kein Tabu mehr – und das ist gut so.
Doch während medizinisch und gesellschaftlich Fortschritte gemacht werden, gilt das leider nicht für ein wichtiges Thema: Ihre finanzielle Absicherung.
Denn wer psychisch vorerkrankt ist, hat es in einem Punkt besonders schwer: eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zu bekommen.
1. Das Problem: Die BU sagt oft Nein
Vielleicht haben Sie sich bereits mit dem Gedanken beschäftigt, Ihre Arbeitskraft abzusichern. Schließlich wissen Sie, wie fragil seelische Gesundheit sein kann. Vielleicht hat Ihr Therapeut oder Ihre Familie Ihnen sogar dazu geraten. Und dann kommt die Ernüchterung:
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Die BU lehnt Sie ab.
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Oder verlangt hohe Risikozuschläge.
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Oder schließt psychische Erkrankungen direkt aus.
Das ist frustrierend und ungerecht, aber leider Alltag in der Versicherungswelt.
2. Warum die BU bei psychischer Behandlung selten funktioniert
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist grundsätzlich ein wichtiges Instrument. Aber sie funktioniert nur nach ihren eigenen Regeln – und diese schließen Menschen mit psychischer Vorerkrankung oft aus. Warum?
a) Gesundheitsfragen sind gnadenlos
Beim Antrag auf BU werden Sie zu früheren Behandlungen gefragt – oft mit einer Rückschau von 5 bis 10 Jahren. Psychologische Gespräche, Antidepressiva oder auch nur der Verdacht auf eine Diagnose? Schon ein Eintrag in der Akte kann reichen, um abgelehnt zu werden.
b) Die Versicherer fürchten das Risiko
Statistisch gesehen ist das Risiko einer erneuten Arbeitsunfähigkeit bei psychisch vorerkrankten Personen höher. Viele Versicherer sagen dann schlicht: „Zu riskant. Wir versichern Sie nicht.“
c) Wenn doch – dann mit Ausschlüssen
Manche Versicherer bieten eine BU an – aber nur, wenn psychische Erkrankungen vom Versicherungsschutz ausgeschlossen werden. Doch was bringt eine Absicherung, die gerade das häufigste Risiko nicht abdeckt?
3. Die Lösung: Eine Fähigkeitenversicherung
Die gute Nachricht: Auch wenn eine BU aktuell keine Option ist, müssen Sie nicht schutzlos bleiben. Eine Fähigkeitenversicherung (oft auch „Grundfähigkeitsversicherung“ genannt) ist eine realistische und bezahlbare Alternative – auch für Menschen, die sich bereits in psychologischer Behandlung befinden.
Man kann hier die Psyche außen vor lassen und er werden dann natürlich auch keine Fragen in der Gesundheitsprüfung dazu gestellt.
4. Was genau ist eine Fähigkeitenversicherung?
Eine Fähigkeitenversicherung zahlt Ihnen eine monatliche Rente, wenn Sie bestimmte grundlegende Fähigkeiten dauerhaft verlieren – unabhängig davon, ob Sie noch arbeiten oder nicht. Diese Fähigkeiten sind genau definiert und objektiv prüfbar, zum Beispiel:
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Sehen
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Hören
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Sprechen
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Gebrauch einer Hand
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Und weitere körperliche oder kognitive Grundfähigkeiten
5. Unser Beratungsansatz: Auf Augenhöhe – mit Verständnis und Lösungskompetenz
Wir von der Freie Finanzberater Starnberg GmbH haben über die Jahre viele Menschen begleitet, die in psychischer Behandlung sind oder waren. Und wir wissen: Es braucht mehr als nur Produktwissen.
Es braucht:
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Verständnisvolle Beratung ohne Druck
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Vertrauliche Aufarbeitung Ihrer Gesundheitsdaten
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Ehrliche Einschätzung, was möglich ist – und was nicht
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Begleitung bei der Antragstellung und ggf. Rückfragen der Versicherung
Wir sind als Makler rechtlich ausschließlich Ihnen verpflichtet, nicht den Versicherungsgesellschaften. Das heißt: Wir kämpfen für Ihre Lösung – und beraten ehrlich, kompetent und auf Augenhöhe.
6. Fazit: Absicherung ist auch mit psychischer Vorerkrankung möglich
Wenn Sie sich aktuell in Behandlung befinden, scheint eine finanzielle Absicherung Ihrer Arbeitskraft vielleicht unerreichbar.
Aber das stimmt nicht. Mit einer Fähigkeitenversicherung gibt es eine echte Alternative zur BU – objektiv prüfbar, bezahlbar, und vor allem: machbar.
Sie haben schon den Mut, sich um Ihre seelische Gesundheit zu kümmern. Dann gehen Sie jetzt den nächsten Schritt – und kümmern Sie sich auch um Ihre finanzielle Stabilität.